Montag, 27. August 2018

Hohensyburg 26.08.2018

Fortsetzung folgt...

Da die letzten Wochen aus ziemlich viel Rennerei und Papierkram bestanden, hatte ich mal wieder die Nase voll von dem stressigen Alltag und es wurde wieder Zeit für ein kleines Abenteuer. Also haben mein Freund und ich beschlossen, wieder einmal einen Wandertag in der Natur zu verbringen. Vorab muss ich jetzt aber schon einmal sagen, dass unser geplantes Abenteuer leider noch nicht wirklich eins war, weshalb wir das irgendwann nochmal wiederholen.

Da wir diesmal leider keine Zeit gefunden haben wieder in die Eifel zu fahren, haben wir uns dafür entschieden uns in der Stadt ein schönes abgeschiedenes Plätzchen zu suchen und dort auszuspannen. Also haben wir uns entschieden zur Hohensyburg zu fahren. Da wir uns für diesen Tag spontan noch andere Sachen vorgenommen hatten, blieb uns leider dort keine Zeit auf größere Wanderschaften zu gehen, weshalb wir uns hauptsächlich die Burgruine und das Kaiser Wilhelm Denkmal angeschaut haben. Beim nächsten mal nehmen wir uns besser einen ganzen Tag dafür. Ich habe die Gelegenheit aber genutzt um Fotos zu machen, um die es hier auch eigentlich geht.

Damit wünsche ich viel Vergnügen beim Ansehen!

Die Burgruine








Der Turm mit der Todestreppe



Das Kaiser Wilhelm Denkmal




Der Ausblick





Montag, 2. April 2018

Nationalpark Eifel 16.02.2018

Verlaufen, Verpasst, Verliebt...



Ich muss zugeben, dass ich dieses Jahr meinen Geburtstag vor lauter Stress fast vergessen hätte. Das war auch der Grund warum ich diesmal auch nicht wirklich Lust hatte zu feiern. Mein Freund hatte jedoch genau die richtige Idee, wie ich diesen Tag trotzdem in vollen Zügen genießen konnte: Er hatte beschlossen, dass wir uns mal einen Tag Auszeit gönnen; und wo kann man das besser als mitten in der freien Natur am Ende der Welt (in unserem Falle der Geltungsbereich unserer Semestertickets)? Unser kleines Abenteuer habe ich in Geschichten, Bildern und einigen Überlebenstipps festgehalten. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!


Der Spaß begann bereits am Vortag mit den Vorbereitungen. Da ein ganzer Tag voller klassischer Käsestullen irgendwann langweilig geworden wäre, hatten wir uns neben den Klassikern zusätzlich noch ein paar flockige Snacks gezaubert. Dazu gehörten unter anderem Energiebällchen, von denen ein einziges schon für eine ganze Mahlzeit satt machte (mein Freund hat sie ETWAS größer gemacht, als es im Rezept stand). Außerdem war mein Freund noch auf die super leckere – und klebrige – Idee gekommen, Reiswaffelsandwiches zu machen. Das ist einfach Honig mit Kokosflöckchen oder Nutella zwischen zwei Reiswaffeln. Simpel aber genial! Ansonsten hatten wir noch Unmengen von Gemüse, Obst und Süßigkeiten dabei; und natürlich Bifis. An dieser Stelle wird es Zeit für den ersten und offensichtlichsten Überlebenstipp:

Überlebenstipp 1: Genug zu Essen und zu Trinken mitnehmen!

Da wir als arme Studenten ohne Auto auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, begann unser Abenteuer schon mit der Anreise. Da wir durch halb NRW pendeln mussten, waren wir sehr lange unterwegs. Wir fuhren mit dem ersten Zug von Dortmund bis Köln, stiegen dann in Köln um und fuhren weiter bis Schleiden. Dort haben wir erstmal wegen Zugverspätung unseren Bus nach Gemünd verpasst und mussten eine Stunde warten. An dieser Stelle folgen die nächsten Überlebestipps:

Überlebenstipp 2: An- und Abreise, einschließlich Ersatzverbindungen, im Voraus planen!
oder
Überlebenstipp 3: Das Auto nehmen!

Als wir es endlich nach Gemünd geschafft hatten, wartete schon die nächste Herausforderung auf uns: den Eingang zum Nationalpark finden. Wir hatten zwar eine Karte dabei, was aber nur mäßig hilfreich ist, wenn man keine Karte richtig lesen kann. Nach etwas herumirren fanden wir dann aber doch den Eingang. – Mit zwei Stunden Verspätung! Ab hier habe ich auch angefangen, Fotos zu machen. Bevor es mit den Bildern losgeht, aber erstmal noch mehr Überlebenstipps:

Überlebenstipp 4: Karte mitnehmen und Route vorher planen!


An den Nationalparktoren findet sich immer eine kleine Ausstellung zu unterschiedlichen Themen des Nationalparks. Wir kamen an dem Nationalparktor in Gemünd an, wo es eine kleine Ausstellung zum Nadelwald und seinen Tieren gab, die wirklich interessant war. Außerdem war es Zeit für die erste Pipi-Pause.

Überlebenstipp 5: Wer nicht in den Busch gehen möchte, in regelmäßigen Abständen Toiletten in der Route einplanen!

Draußen befand sich dann, was auf dem Bild zu sehen ist. Wir haben die Geräte übrigens fast alle ausprobiert. Das hinterste auf dem Bild haben wir selbst mir Anleitung nicht richtig verstanden. Das Gerät davor, das die Schultern trainieren soll, haben wir ausprobiert und festgestellt, dass ich zu klein dafür bin. Die Geräte davor, welche die Beine trainieren sollen, haben wir auch ausprobiert, wobei mir uns teilweise ziemlich tollpatschig (àSportmuffel) angestellt haben. An die Wasserbecken trauten wir uns jedoch nicht heran, denn das Wasser war teilweise gefroren.



Über die Brücke über den Fluss ging es dann weiter, wo unsere geplante Route starten sollte. Denke ich zumindest, denn wir hatten bis zum Schluss keine Ahnung, ob wir überhaupt den geplanten Wanderweg gegangen sind. Wir hatten uns einen Wildnis-Trail rausgesucht und folgen auch den Abbildungen, aber irgendwann mussten mir vom Weg abgekommen sein, da wir keine weiteren Abbildungen finden konnten. Unser Plan war es gewesen, dem Wildnis-Trail bis zum Vogelsang-Museum zu folgen, dann das Museum zu besuchen und anschließend weiter zur Urft-Talsperre zu wandern. Von dort wollten wir nach Schleiden zurückfahren. – Im Nachhinein eine wirklich utopische Planung, denn wir haben nicht einmal die halbe Route geschafft.



Nachdem wir einige Zeit lang dem Wildnis-Trail gefolgt waren, führte der Weg wieder aus dem Wald raus, wo wir dann einen wunderschönen Blick auf den Fluss und das Dorf hatten. Der perfekte Ausblick für die Mittagspause. Als wir weitergingen, hörten dann irgendwann die Schilder für den Wildnis-Trail auf und wir fragten uns seitdem, ob wir überhaupt noch richtig gingen. Wie ich bereits erwähnt habe, ist Karten lesen nicht unsere Stärke.



Als der Weg nach kurzer Zeit wieder in den Wald führte, wurde er merklich kälter, denn im Wald lag noch Schnee. Außerdem war der Boden teilweise eingefroren, was mich zu den nächsten Überlebenstipps bringt.

Überlebenstipp 6: Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk tragen!
oder
Überlebenstipp 7: Besser im Sommer besuchen!



An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass es dort keinen Winterdienst gab. Der eingefrorene Weg war also für uns eine echte Herausforderung, wobei wir noch nicht ahnten, dass wir über diesen Grad der Herausforderung später noch dankbar gewesen wären.



Abgesehen von dem schwierigen Weg war die Wanderung durch den Wald aber unheimlich entspannend. Wir hörten nichts außer der Natur; der Wind den Bäumen, die Tiere im Wald, das Rauschen des Flusses. Für und Stadtmenschen war das ein unglaublich beruhigendes Erlebnis.



Neben der beruhigenden Geräuschkulisse war der Ausblick atemberaubend. Auf dem Bild ist der Turm der NS-Ordensburg Vogelsang zu sehen. Dort wollten wir hin, was eigentlich nur ein Zwischenstopp unserer Wanderung sein sollte. Noch ahnten wir jedoch nicht, dass wir noch sehr viel länger als geplant dorthin brauchen würden.



Nachdem wir uns noch ein Stück über vereiste Wege gekämpft hatten, erreichten wir eine Lichtung mit beeindruckendem Ausblick. Ich muss im Nachhinein sagen, dass es wirklich sehr schwer war, diesen Eindruck so realistisch wie möglich einzufangen, weil der Bildausschnitt hier sehr viel wegnimmt. Ich kann also sagen, dass das ganze Panorama in Natura noch um ein Vielfaches beeindruckender war.



Auf unserem Weg fanden wir einige Bunker aus dem Krieg. Viele davon lagen sehr versteckt, aber dieser war wirklich gut zu sehen. Auf der Kreuzung fanden wir außerdem wieder einen Wegweiser, auf dem ein Wildnis-Trail angezeigt wurde. Wir waren uns aber sicher, dass das nicht unserer gewesen sein konnte, weil er in eine ganz andere Richtung zu führen schien. Wir sind dann also auf eigene Faust in die andere Richtung weitergegangen.



Obwohl wir uns mittlerweile ziemlich sicher waren, dass wir den falschen Weg gingen, schienen wir uns aber zumindest in die richtige Richtung zu bewegen, denn wir kamen dem Turm näher und gingen weiterhin am Fluss entlang, der zur Talsperre führte. An dieser Stelle wurde uns aber auch bewusst, dass wir es wahrscheinlich nicht mehr bis zur Talsperre schaffen würden, da wir nach unserer Planung eigentlich schon am Museum seien mussten, aber noch ein gutes Stück davon entfernt waren.



Als wir an einer hohen Felswand eine Bank erreichten (auf der letzten hatten wir Mittagspause gemacht), beschlossen wir, eine kurze Pause zu machen und überlegten, ob wir in Kürze umkehren sollten, um noch vor Sonnenuntergang zurück zu sein. Während wir uns über unsere Süßigkeiten hermachten, begegnete und eine freundliche Wanderin, von der wir erfuhren, dass wir nicht weit von einer Brücke entfernt waren, von der die Aussicht unglaublich sein sollte. Außerdem sei es von der Brücke nicht mehr weit zum Museum, wo auch ein Bus fahren solle. Also beschlossen wir, doch bis zum Museum zu gehen und von dort den besagten Bus zurück zu nehmen. Der letzte Bus dort sollte um 17 Uhr fahren, was wir eigentlich schaffen sollten. Also gingen wir weiter.

 


Der Weg führte nun wieder in den Wald hinein, wo uns ein wunderschönes Schauspiel aus Eis und Wasser geboten wurde. Auch das war sehr schwer einzufangen auf den Fotos, aber ich habe mein bestes versucht.



Genauso beeindruckend waren die hohen Felswände, durch die sich an vielen Stellen Pflanzen und kleine Bäume durchkämpften. Neben unserer Bewunderung über diese schönen Naturschauspiele hofften wir bald die Brücke zu erreichen, denn die sollte nur 15 Minuten entfernt sein, aber wir waren schon länger unterwegs.


Als wir noch etwas weiter gewandert waren, sahen wir endlich die Brücke. Bevor wir jedoch die Aussicht genossen, machten wir erneut eine kurze Pause und besprachen, ob wir weiter bis zum Museum gehen oder besser umkehren sollten, da es langsam spät wurde. Wir beschlossen schließlich, bis zum Museum zu gehen und von dort den Bus zu nehmen, weil wir glaubten, den ganzen Weg zurück nicht mehr vor Sonnenuntergang zu schaffen. Bevor es weitergeht, hier einer der wichtigsten Überlebenstipps.

Überlebenstipp 8: Rechtzeitig den Rückweg antreten!!!




Die Aussicht auf der Brücke war in der Tat unbeschreiblich beeindruckend. Ich bin zwar noch nicht viel herumgekommen, aber ich kann sagen, dass dieser Ausblick mit nichts vergleichbar gewesen ist, was ich zuvor gesehen hatte. Wir verbrachten einige Zeit damit, dieses spektakuläre Panorama zu genießen bevor wir die lange Brücke weiter entlanggingen, was uns wieder in den Wald führte.



Wir hätten wirklich umkehren sollen, alles was dann kam, war nichts mehr für schwache Nerven. Als wir wieder im Wald waren begann der Weg steiler zu werden. Ein Schild zeigte 16%, was nicht nach viel klingt, ist es aber! Nachdem wir Sportmuffel schon den ganzen Tag gewandert waren diese Steigung hochzukraxeln war schon ein Kampf, aber noch irgendwie schaffbar. Doch als wir tiefer in den Wald kamen, begann der Weg wieder zu gefrieren. Der Kampf, den gefrorenen Weg mit dieser Steigung hochzukommen, muss unheimlich albern ausgesehen haben, war für uns aber erst im Nachhinein lustig. Teilweise auf allen Vieren, im Schneckentempo und am Zaun festgekrallt schleppten wir uns den Weg hoch. Obwohl es keine sehr lange Strecke war, brauchten wir sehr lange. Zu lange!



Als wir endlich auf aufgetautem Weg angekommen waren, hatten wir es fast geschafft. Wir konnten die Burg schon sehen, es war nicht mehr weit. Nur noch ein kurzes Stück mit wieder 16% Steigung und wir hatten es endlich geschafft. Es wurde wirklich Zeit, denn langsam begann die Sonne unterzugehen. Als wir es endlich nach oben geschafft hatten, standen wir jedoch vor einer neuen Herausforderung: Einen Eingang finden, der nicht gesperrt war. Es wurde zwar eine Besucher-Umleitung ausgeschildert, die war jedoch nicht sehr präzise, weshalb wir uns einige Male im Kreis bewegten, bis wir den richtigen weg fanden. Dann mussten wir eine Steigung hochklettern, was uns allmählich die letzten Kräfte raubte.



Der Ausblick von ganz oben war unfassbar. Wir konnten von dort oben sogar einige Orte sehen, an denen wir vorbeigegangen waren. Zu sehen, was wir geschafft hatten, machte uns wirklich stolz. Wir haben laut Beschilderung 17 Kilometer bergauf zurückgelegt, was für Sportmuffel wie uns eine beachtliche Strecke war. Hier habe ich aufgehört Fotos zu machen, weil es dunkel wurde und wir schon bald ganz andere Probleme hatten Unsere Begeisterung hielt nämlich nicht allzu lange an denn wir waren zu spät. Als wir den Eingang zum Museum erreicht hatten, war es 17 Uhr. Wir konnten zwar noch eine Pipi-Pause einlegen, aber das Museum hatte geschlossen. – Und wir den letzten Bus verpasst… Wir fragten im Museum nach, suchten nach alternativen Verbindungen… nichts! Wir saßen dort fest und es wurde dunkel, und kalt. An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf folgende Überlebstipps hinweisen:

Überlebenstipp 3/9: Das Auto nehmen!
Überlebenstipp 7/10: Besser im Sommer besuchen!

Da es also keine Verbindung gab, mit der wir dort wegkamen, suchten wir nach einem Weg zurück. Wir fanden einen ausgeschilderten Wanderweg, der uns zurück nach Gemünd führen sollte. Wir überlegten eine Weile, wie klug es war, nach Einbruch der Dunkelheit über unbekannte und unbeleuchtete Wege zu wandern. Der Gedanke sagte uns gar nicht zu, aber was hatten wir für eine Wahl? Also versuchten wir unser Glück. Weit kamen wir jedoch nicht, denn mit Einbruch der Dunkelheit war es kalt geworden und der Weg war komplett gefroren. Wir konnten dort nicht laufen ohne zu fallen und das war uns im Dunkeln viel zu gefährlich. Nun waren wir wirklich ratlos. Als wir keine Möglichkeit mehr sahen, dort irgendwie wegzukommen, beschlossen wir ein Taxi zu rufen. Da wir uns auf dem Dorf befanden war das aber auch schwieriger als geplant. Als wir beim Taxi-Unternehmen angerufen und unsere Situation erklärt haben, hatten sie nicht genügend Taxen zu Verfügung, denn es waren bereits alle ausgebucht. Wir bekamen dann noch eine andere Nummer, bei der wir es versuchen sollten. Als wir dort anriefen, hofften wir inständig, dass jemand kommen konnte. Wir hatten Glück und wurden dazwischen geschoben, so kamen wir zumindest wieder zurück nach Gemünd. An dieser Stelle möchte ich für alle, für die die vorigen Überlebenstipps zu spät kamen nun auf den letzten Überlebstipp hinweisen.

Überlebenstipp 11: Taxigeld für den Notfall mitnehmen!

Der Heimweg verlief dann weitestgehend reibungslos, bis auf die Tatsache, dass wir so ziemlich jeden Anschluss verpassten. Nach dem scheinbar endlosen Heimweg kamen wir am Ende des Tages ausgelaugt aber beeindruckt wieder zuhause an.

Ich muss sagen, dass es trotz aller Komplikationen doch ein sehr gelungener Ausflug gewesen ist. Ich kann es wirklich sehr empfehlen, dort wandert zu gehen, denn der Ausblick ist einfach wunderschön und man hat das Gefühl, ganz weit vom stressigen Alltag weg zu sein. Als wir wieder zurück waren, haben wir direkt diese idyllische Ruhe vermisst. Ich kann jedoch nur empfehlen zum einen vielleicht besser das Auto zu nehmen, damit man in einer Situation wie unserer nicht völlig aufgeschmissen ist. Zum anderen würde ich empfehlen, besser nicht im Winter zu gehen. Es macht es einem schon ziemlich schwer, wenn die Wege eingefroren sind und es so schnell dunkel wird. Aber das Erlebnis lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin wirklich sehr dankbar für dieses Geburtstagsgeschenk und würde es jederzeit gerne wiederholen.

Montag, 15. Januar 2018

Frohes Neues!

Ich weiß, dass kommt etwas verspätet, aber dennoch möchte ich allen Lesern einen wundervollen Start in ein inspirierendes neues Jahr wünschen.

Momentan ist hier nicht viel los, was der Menge an Arbeit für die Uni geschuldet ist. Ich versuche mir, sobald ich kann, wieder mehr Zeit für meine Kreativität und den Blog zu nehmen.

In diesem Sinne, auf ein erfolgreiches Jahr!

Sonntag, 6. August 2017

Spiegel



Bin

ich

ein

Spie

gel


Spie
gel
ich
bloß
wie
der
was
sich
spie
gelt


Doch

bleib

ich

der

Spie

gel
Der
bloß
wie
der
spie
gelt
was
sich
spie
gelt
doch
bin


Nicht

was

sich

spie

gelt



Samstag, 5. August 2017

Unter dem eisigen Totentuch

Ich konnte nicht atmen,
Von eisiger Kälte umschlossen,
Nicht mächtens mich zu rühren.
Mein Körper,
Paralysiert von brennendem Schmerz,
Gehorchte mir nicht.
Meine Augen,
Geblendet und ebenso schmerzend,
Erfassten nichts.

Ich konnte nicht denken,
Von todbringendem Nebel gehalten,
Nicht fähig etwas zu erkennen.
Meine Sinne,
betäubt von aufsteigender Panik,
nahmen nichts wahr.
Mein Geist,
verblassend durch schwindende Kräfte,